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Oktober 2017

Der neue Gnussgipfel mit dem Schwerpunkt "Appenzeller Dinkel" ist da. Klicken sie hier für den Gnussgipfel .

 

September 2017

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Raiffeisen

 

August 2017

Lesen Sie hier alles über unser Appenzeller Dinkelprojekt

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10.02.2017

Klingender Genuss aus dem Alpstein

Appenzell. «3 choschtlig Edelstee», ein Genuss-Dreiklang aus dem Hause BÖHLI Bäckerei-Confiserie, wurde am Donnerstag, 9. Februar im Rahmen einer Vernissage in der Filiale «Krönli» am Brauereiplatz vorgestellt und ist ab sofort in den BÖHLI Läden zu haben.

B-ohli_Edelsteine_01-frei-offen-webSchoggi, Musik & Natur - gibt es bessere Aufsteller oder Seelentröster?

Die neuartige klingende Pralinésschachtel mit den «3 wertvollen Edelsteinen» ist ein solcher Aufsteller; überraschend und fein.

«Ein Lied aus unserem schönen Alpstein war uns Inspiration für 3 besondere Pralinés», sagt Alfred Sutter, Mitinhaber und Chocolatier der BÖHLI AG. «Unser Partner Felchlin, von dem wir unsere Edel-Couverturen zur Schoggiherstellung beziehen, hatte uns die neue Form für Steine gezeigt. Wir waren begeistert, und es war für uns ein kurzer Weg zu dem Lied «Drei Edelstee» von Walter Koller», führt sein Bruder Markus Sutter weiter aus. Das Lied handelt von den 3 Seen im Alpstein, dem Seealpsee, dem Sämtiser- und Fählensee. Von oben betrachtet liegen die 3 Seen wie drei glatt und glänzend geschliffene, kostbare Edelsteine in den Bergen.

 

Die BÖHLI Edelstee liegen in der ersten Pralinésschachtel, die Musik macht. Sie versetzt einen, dank der Bilder des Fotografen Marcel Schiegg und der erklingenden Musik, gedanklich in den Alpstein; die Pralinés runden diesen Genuss ab. Die klingende Schachtel wurde mit der PAWI Verpackungen AG umgesetzt. «Eine Pralinenschachtel, die Musik spielt, war auch für uns eine absolute Neuheit und Herausforderung, die wir gerne angenommen haben», sagt Urban Ettlin, Verkaufsleiter bei PAWI. Es habe einige Recherche und Tests gebraucht, bis das Abspielen des Liedes wie erhofft klappte und alles zusammenpasste. «Zusammen mit unseren langjährigen Partnern ist ein Produkt entstanden, auf das wir stolz sind und das unseren Kunden hoffentlich viel Freude bereiten wird», sagt Markus Sutter.


Hat man sich am Anblick und Klang der Schachtel erfreut, gibt sie 12 Pralinés in Steinoptik frei. Drei verschiedene Sorten aus drei verschiedenen Couverturen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Cacaogehalte. 

Der schwarz-weisse «Seealpstee» ist mit 38% Milch-Couverture aus Grenada hergestellt. Die Couverture ist geprägt von Blütenhonig-, Vanille und Milch-Caramel-Aromen.

Der rot-orange «Fählenstee» besteht aus 65% dunkler Vanille-Couverture aus Maracaibo, Venezuela, welche von Kaffee-, Orangenblüten-, Pflaumen und Zimt-Aromen geprägt ist.

Der grün-weisse «Sämtisstee» ist aus 72% dunkler Arriba Couverture aus Ecuador hergestellt und setzt bei der Degustation Aromen von Kaffee und Lakritze, Dörrpflaumen und Cassis frei.

Alle drei Pralinés haben einen cremigen Kern aus einer Rahmganache aus den jeweiligen Couverturen. Alfred Sutter erklärt, «Schokolade wird in der Fachsprache Couverture genannt. Wir haben uns für die Grand Cru Couverturen von Felchlin entschieden. Sie werden aus den weltweit edelsten Kakaosorten gewonnen und überzeugen uns sowohl im Geschmack, Qualität als auch in der Verarbeitung.

Seit 1908 produziert Felchlin unabhängig und qualitätsorientiert in Schwyz. Wo immer möglich setzt Felchlin bei der weiteren Verarbeitung auf Schweizer Rohstoffe. Felchlin ist für uns ein Partner, der beste Qualität liefert und Kunden und Lieferanten nachhaltig und fair behandelt.»

 

24. November 2016
Unser neuer Gnussgipfel ist da. Klicken Sie hier.

10. November 2016
Das erste Dinkelbrot aus Appenzeller Dinkel Urkorn für Köbi Signer

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Er hat den ersten Appenzeller Dinkel gesät, gepflegt und geerntet; nun hält Köbi Signer aus Haslen das erste BÖHLI Appenzeller Dinkelbrot in den Händen. Das Dinkelmehl stammt zu 100% aus dem Appenzellerland und wird in der Backstube der BÖHLI AG in Appenzell zu einem aromatischen Brot verarbeitet.

Die Vision der Brüder Alfred und Markus Sutter, im Appenzellerland Dinkel anzupflanzen, wurde erfolgreich realisiert. Seit heute kann man in allen Filialen der Bäckerei den runden Brotlaib «Appenzeller Dinkel» kaufen.
«Mit dem Appenzeller Dinkel wollten wir zwei Dinge erreichen», sagt Markus Sutter. „Zum einen wollten wir ein Brot kreieren, das den Geschmack vieler Menschen treffen soll und bei dem man genau weiss, woher das Mehl stammt, nämlich von hier, aus dem Appenzellerland.»

Das ist den Brüdern auch gelungen. Nach verschiedenen Tests kam ein aromatisches Brot mit einer sehr knusprigen, aufgebrochenen Kruste aus dem Ofen. Um den Geschmack des Brotes zu intensivieren, benötigt man zuerst einen sogenannten Hebel, einen Vorteig. Dieser ruht über Nacht und entwickelt so feine Aromen und Geschmack. «Die Teigfestigkeit war eine grosse Herausforderung. Wir wollten ein luftiges Brot herstellen», sagt Markus Sutter. Dafür braucht es einen weichen Teig. Bis die beiden Bäcker die richtige Konsistenz für den Teig gefunden hatten, mussten sie mehrere Anläufe nehmen. «Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden», sagt Alfred Sutter. «Das Appenzeller Dinkel ist mit Ruchmehl gebacken, es schmeckt ähnlich wie ein Bürlibrot.»

Köbi Signer ist stolz, das erste Dinkelbrot aus mit Appenzeller Dinkel Urkorn zu erhalten. «Es ist schön zu sehen, dass unser Versuch so gut geklappt hat und dass wir zeigen konnten, dass auf unseren Böden eine vielfältige Landwirtschaft möglich ist. Ich freue mich sehr auf die erste Scheibe Brot, nur mit Butter.»

Vier weitere Landwirte konnten die Brüder Sutter bereits für ihr Dinkelvorhaben begeistern, so dass im Oktober insgesamt 4,55 ha Appenzeller Dinkel Urkorn gesät werden konnten. Sandro Broger aus Gonten, Roman Schmid aus Eggerstanden, Johann Hersche aus Appenzell und Daniel Dobler aus Steinegg werden 2017 ebenfalls zu den Dinkellieferanten gehören. Für die Kunden heisst das, dass es zukünftig ein grösseres Sortiment mit Produkten aus Appenzeller Dinkel Urkorn geben wird.
Die beteiligten Landwirte erhalten Unterstützung aus dem Fonds der Neuen Regionalpolitik (NRP). Für das Projekt wurde ein Gesamtbetrag von CHF 34.000 für einen Zeitraum von 3-4 Jahren bewilligt. Die Verteilung der Gelder erfolgt über das Departement für Landwirtschaft. Dieser Betrag soll sowohl als Starthilfe, als auch als Risikobeitrag bei einer allenfalls schlechteren Ernte, verwendet werden.
 
Warum Dinkel?
Dinkel ist kein einseitiges  Kohlenhydratgetreide, er enthält mehr Proteine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. «Ur-Dinkel» steht für reine Schweizer Sorten, die nicht mit Weizen gekreuzt sind. Dinkelprodukte tragen deshalb vielen Gesundheits- und Ernährungstrends Rechnung.
Dinkel war bis vor hundert Jahren das wichtigste Brotgetreide der Schweiz. Dann begann der Siegeszug des ertragreicheren Weizens. Man erkennt den Dinkel auf dem Feld an seiner Höhe und charakteristischen Form: Das Getreide wird bis zu anderthalb Meter hoch, die Ähre neigt sich im reifen Zustand. Die Körner bleiben auch nach dem Dreschen von der Spelzhülle fest umschlossen. Deshalb muss vor dem Mahlen in der Mühle ein zusätzlicher Arbeitsgang eingeschaltet werden: Das sogenannte Röllen befreit die Körner vom Spelz, der Spreu.

 

Oktober 2016
Verschenken Sie individualisierte Appenzeller Spezialitäten

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September 2016
Von Mirjam Bächtold

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Brot aus Appenzeller Dinkel
Die Bäckerei Böhli backt bald das erste Brot aus Appenzeller Dinkel

Die Bäckerei Böhli hat gemeinsam mit dem Hasler Landwirt Jakob Signer einen Versuch in Ackerbau gewagt. Der erste Dinkel ist geerntet, der Versuch gelungen. Nun möchten die beiden Bäcker weitere Appenzeller Landwirte für das Projekt «Appenzeller Dinkel Urkorn» gewinnen.
Es war schon lange ein Traum der Brüder Alfred und Markus Sutter, vor einem Feld in Appenzell stehen zu können und zu sagen: «Hier wächst unser Brot.» Dieser Traum ist nun Realität geworden. Die beiden Inhaber der Bäckerei Böhli haben in Jakob Signer einen Landwirt gefunden, der mit ihnen den Versuch gewagt hat, in Appenzell Ackerbau zu betreiben. «Wir sind sehr froh, dass er sich dazu bereit erklärt hat. Es war für ihn nicht risikofrei. Ackerbau ist überhaupt nicht typisch im hügeligen Appenzellerland», sagt Alfred Sutter.
Vor Kurzem konnte Jakob Signer das Dinkel Urkorn ernten, den er im Oktober gesät hatte. Das Getreide sei trotz des späten Schnees im Mai und des nassen Frühlings gut gewachsen, sagt der Landwirt. Er musste nicht einmal Unkraut jäten. «Dinkel ist sehr pflegeleicht und wenig anfällig für Krankheiten. Die hohe Lage birgt zwar ein Risiko, aber zu Kriegszeiten wurde hier auch Ackerbau betrieben und es hat damals schon funktioniert.»

Neue Landwirte gesucht
Das Feld für das Versuchsprojekt war knapp einen Hektar gross. Das geerntete Korn wird nun gemahlen. Markus Sutter rechnet damit, dass es ungefähr zwei Tonnen Mehl ergibt. Das reiche jedoch noch nicht, um den gesamten Dinkelmehlbedarf für ein Jahr abzudecken.
Die Idee, Rohstoffe aus der Region zu verwenden, verfolgt die Bäckerei Böhli schon lange. «Milch, Butter und Eier beziehen wir von lokalen Bauern und Produzenten», sagt Markus Sutter. Den Dinkel versuchen die Brüder nun verfügbar zu machen. Um den Bedarf abzudecken, brauchen sie Korn von mind. sieben Hektar. «Wir hoffen, weitere innovative Landwirte zu finden, die sich am Projekt beteiligen und je ein Hektar mit Dinkel bepflanzen.» Diese Felder müssten bereits diesen Herbst besät werden. Für den Dinkel zahlt die Bäckerei Böhli den Bauern dann 35 Prozent mehr als den Richtpreis im Unterland. Um die Landwirte zu überzeugen, sich am Projekt zu beteiligen, liessen Alfred und Markus Sutter von einer Agronomin ein Konzept erarbeiten, das die wichtigsten Grundlagen zum Dinkelanbau erklärt. «Bisher haben wir mit drei Landwirten gesprochen, die nicht abgeneigt waren», sagt Alfred Sutter.
NRP-Unterstützung beantragt.

Aus dem «Appenzeller Dinkel Urkorn» wollen Alfred und Markus Sutter eine eigene Marke machen. Ur-Dinkel dürfen sie es zwar nicht nennen, denn das ist eine lizenzierte Marke; es handelt sich  aber um dasselbe Dinkel Urkorn, das nicht durch Kreuzungen verändert wurde.
Um finanzielle Unterstützung für das Projekt zu erhalten, wollen Alfred und Markus Sutter beim Amt für Wirtschaft einen Antrag einreichen, über den die Lenkungsgruppe Neue Regionalpolitik (NRP) dann entscheiden wird.
Sobald das Mehl in der Bäckerei ankommt, können die Kunden das erste Appenzeller Dinkelbrot und bald hoffentlich auch andere Spezialitäten aus Appenzeller Dinkel Urkornmehl kaufen. «Uns ist wichtig, dass das gesamte Mehl für dieses Brot aus Appenzell stammt und es zu Recht den Namen Appenzeller Dinkelbrot verdient», sagt Markus Sutter.

Oktober 2015

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 Der erste Appenzeller Dinkel ist gesät – in Haslen

Appenzell. Zusammen mit Köbi Signer aus Haslen hat die BÖHLI AG Bäckerei-Confiserie auf ca. 1 Are den ersten Appenzeller Ur-Dinkel gesät. Ziel der Brüder Markus uns Alfred Sutter ist es, ein reines Appenzeller Dinkelprodukt herzustellen, bei dem auch die Herkunft des Dinkels lokal und zurückverfolgbar ist.

Die Idee von Alfred und Markus Sutter, Inhaber der BÖHLI AG, ist, das bestehende Dinkelsortiment der sechs Verkaufsgeschäfte in und um Appenzell um eine wirklich lokale Appenzeller Dinkelproduktlinie zu erweitern. «Bei diesen Produkten weiss der Kunde dann ganz genau, woher der Dinkel stammt und könnte ihm sogar beim Wachsen zusehen», sagt Markus Sutter.
Die Vision von Köbi Signer ist, dass im Appenzellerland noch mehr wächst als nur Gras für Kühe, Schafe und Geissen. Beide Ideen zusammen führten zu dem gemeinsamen Projekt, das Ende Oktober seinen Anfang fand.
Bei schönstem Herbstwetter, wurde die Ur-Dinkelsaat zwischen Haslen und Teufen auf ca. 1 Are in den Boden gebracht. Bereits am 18. November waren die Pflänzchen ca. 8cm hoch.
Als Landwirt weiss Köbi Signer: «Dinkel ist ein robustes und genügsames Getreide und damit sehr gut für flachere Appenzeller Parzellen geeignet. Es muss also nicht immer Wiese sein», sagt er überzeugt.

Nun warten alle gespannt, wie sich der Dinkel entwickeln wird. «Wir wissen noch nicht genau, welches Dinkelprodukt wir den Kunden anbieten werden, das hängt noch vom Ertrag und der Qualität ab, die letztlich durch das Wetter bestimmt wird», sagt Markus Sutter.

Warum Dinkel?
Dinkel ist kein einseitiges  Kohlenhydratgetreide, er enthält mehr Proteine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. «Ur-Dinkel» steht für reine Schweizer Sorten, die nicht mit Weizen gekreuzt sind. Dinkelprodukte tragen deshalb vielen Gesundheits- und Ernährungstrends Rechnung.
Dinkel war bis vor hundert Jahren das wichtigste Brotgetreide der Schweiz. Dann begann der Siegeszug des ertragreicheren Weizens. Man erkennt den Dinkel auf dem Feld an seiner Höhe und charakteristischen Form: Das Getreide wird bis zu anderthalb Meter hoch, die Ähre neigt sich im reifen Zustand. Die Körner bleiben auch nach dem Dreschen von der Spelzhülle fest umschlossen. Deshalb muss vor dem Mahlen in der Mühle ein zusätzlicher Arbeitsgang eingeschaltet werden: Das sogenannte Röllen befreit die Körner vom Spelz, der Spreu.