Appenzeller Dinkel

Der neue "Gnussgipfel", Schwerpunkt Appenzeller Dinkel, ist da: Klicken Sie hier.

 

Der Appenzeller Dinkel ist geerntet. Hier sehen Sie mehr: https://youtu.be/xVVpTDwL7r0

 Ernte2017

Projekt Appenzeller Dinkel - Sommer 2017

regiosuisse, die Wissensplattform der Neuen Regionalpolitik (NRP), hat ein Video zu unserem Appenzeller Dinkelprojekt erstellt. Wir bedanken uns bei allen Bauern und MitarbeiterInnen, die bisher zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Mehr Informationen unter www.regiosuisse.ch

Hier geht's zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=7baaWe7X5vw

Bald wird geerntet! Schauen Sie also bald wieder vorbei für mehr News.

 

Dinkelende

 

Dinkel-Teaser2 
Appenzeller Dinkel aus 100% Appenzeller Dinkelmehl (Urkorn)

  • Laktosefrei
  • ohne Weizenmehl

Angebaut im Appezellerland
Verarbeitet im Appenzellerland

Zusammen mit Köbi Signer, Haslen, haben wir 2015/16 den ersten Appenzeller Dinkel angepflanzt.
Aus der ersten Ernte entstand nun unser erstes Appenzeller Dinkelbrot.
Für 2016/17 konnten wir 5 weitere Landwirte für die Idee des Appenzeller Dinkels begeistern, so dass wir nächstes Jahr mehr Appenzeller Dinkel Urkorn verarbeiten können und unsere Produktpalette für Sie erweitern können.

10. November 2016
Das erste Dinkelbrot aus Appenzeller Dinkel Urkorn für Köbi Signer

1-Brot-Koebi

Er hat den ersten Appenzeller Dinkel gesät, gepflegt und geerntet; nun hält Köbi Signer aus Haslen das erste BÖHLI Appenzeller Dinkelbrot in den Händen. Das Dinkelmehl stammt zu 100% aus dem Appenzellerland und wird in der Backstube der BÖHLI AG in Appenzell zu einem aromatischen Brot verarbeitet.

Die Vision der Brüder Alfred und Markus Sutter, im Appenzellerland Dinkel anzupflanzen, wurde erfolgreich realisiert. Seit heute kann man in allen Filialen der Bäckerei den runden Brotlaib «Appenzeller Dinkel» kaufen.
«Mit dem Appenzeller Dinkel wollten wir zwei Dinge erreichen», sagt Markus Sutter. „Zum einen wollten wir ein Brot kreieren, das den Geschmack vieler Menschen treffen soll und bei dem man genau weiss, woher das Mehl stammt, nämlich von hier, aus dem Appenzellerland.»

Das ist den Brüdern auch gelungen. Nach verschiedenen Tests kam ein aromatisches Brot mit einer sehr knusprigen, aufgebrochenen Kruste aus dem Ofen. Um den Geschmack des Brotes zu intensivieren, benötigt man zuerst einen sogenannten Hebel, einen Vorteig. Dieser ruht über Nacht und entwickelt so feine Aromen und Geschmack. «Die Teigfestigkeit war eine grosse Herausforderung. Wir wollten ein luftiges Brot herstellen», sagt Markus Sutter. Dafür braucht es einen weichen Teig. Bis die beiden Bäcker die richtige Konsistenz für den Teig gefunden hatten, mussten sie mehrere Anläufe nehmen. «Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden», sagt Alfred Sutter. «Das Appenzeller Dinkel ist mit Ruchmehl gebacken, es schmeckt ähnlich wie ein Bürlibrot.»

Köbi Signer ist stolz, das erste Dinkelbrot aus mit Appenzeller Dinkel Urkorn zu erhalten. «Es ist schön zu sehen, dass unser Versuch so gut geklappt hat und dass wir zeigen konnten, dass auf unseren Böden eine vielfältige Landwirtschaft möglich ist. Ich freue mich sehr auf die erste Scheibe Brot, nur mit Butter.»

Vier weitere Landwirte konnten die Brüder Sutter bereits für ihr Dinkelvorhaben begeistern, so dass im Oktober insgesamt 4,55 ha Appenzeller Dinkel Urkorn gesät werden konnten. Sandro Broger aus Gonten, Roman Schmid aus Eggerstanden, Johann Hersche aus Appenzell und Daniel Dobler aus Steinegg werden 2017 ebenfalls zu den Dinkellieferanten gehören. Für die Kunden heisst das, dass es zukünftig ein grösseres Sortiment mit Produkten aus Appenzeller Dinkel Urkorn geben wird.
Die beteiligten Landwirte erhalten Unterstützung aus dem Fonds der Neuen Regionalpolitik (NRP). Für das Projekt wurde ein Gesamtbetrag von CHF 34.000 für einen Zeitraum von 3-4 Jahren bewilligt. Die Verteilung der Gelder erfolgt über das Departement für Landwirtschaft. Dieser Betrag soll sowohl als Starthilfe, als auch als Risikobeitrag bei einer allenfalls schlechteren Ernte, verwendet werden.
 
Warum Dinkel?
Dinkel ist kein einseitiges  Kohlenhydratgetreide, er enthält mehr Proteine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. «Ur-Dinkel» steht für reine Schweizer Sorten, die nicht mit Weizen gekreuzt sind. Dinkelprodukte tragen deshalb vielen Gesundheits- und Ernährungstrends Rechnung. 
Dinkel war bis vor hundert Jahren das wichtigste Brotgetreide der Schweiz. Dann begann der Siegeszug des ertragreicheren Weizens. Man erkennt den Dinkel auf dem Feld an seiner Höhe und charakteristischen Form: Das Getreide wird bis zu anderthalb Meter hoch, die Ähre neigt sich im reifen Zustand. Die Körner bleiben auch nach dem Dreschen von der Spelzhülle fest umschlossen. Deshalb muss vor dem Mahlen in der Mühle ein zusätzlicher Arbeitsgang eingeschaltet werden: Das sogenannte Röllen befreit die Körner vom Spelz, der Spreu.

 

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